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„Die Lösung für den kommunalen Breitbandausbau in Baden-Württemberg“

Was ist Komm.Pakt.Net?

Öffentliche Bekantmachungen

Komm.Pakt.Net ist eine selbständige gemeinsame Kommunalanstalt des öffentlichen Rechts (KAöR).

Acht Landkreise Alb-Donau, Bodensee, Biberach, Freudenstadt, Ostalb, Ravensburg, Reutlingen und Zollernalb und insgesamt 231 Städte und Gemeinden gründeten Komm.Pakt.Net am 4. November 2015 im Haus des Landkreises in Ulm.

Ziel des kommunalen Zusammenschlusses ist es, im Verbundgebiet jeden Privathaushalt, jeden Gewerbebetrieb und alle kommunalen Einrichtungen mit Glasfaser anzubinden wie an Strom und Wasser. Je größer das Breitbandnetz, desto attraktiver ist es für potentielle Netzbetreiber und desto kostengünstiger sind die Konditionen für den kommunalen Netzausbau. Zudem kann jeder Beteiligte durch die interkommunale Zusammenarbeit größere Fördersummen erhalten.

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Warum brauchen wir Breitband?

Die Anbindung an die schnelle und staufreie Datenautobahn ist zum zentralen Standortfaktor geworden und entscheidend für die Attraktivität einer Gemeinde als Wirtschafts- und Wohnstandort. Leistungsfähige Breitbandanschlüsse sind die Grundlage für Gewerbebetriebe, freie Berufe und private Haushalte. Insbesondere für junge Menschen und damit für den Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und insbesondere wenn es darum geht, junge Menschen für einen Betrieb und Wohnort zu gewinnen. Junge Menschen gehen dorthin, wo schnelle Internetverbindungen bestehen. Durch Dienste und Anwendungen, die auf einer intelligenten Vernetzung in den Bereichen Energie, Gesundheit, Verkehr, Verwaltung und Bildung basieren, können Effizienzgewinne, wirtschaftliches Wachstum und eine Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität erzielt werden. Eine leistungsfähige Breitbandversorgung steigert die Lebensqualität, trägt zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auch zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung bei. Und schließlich können auch die öffentlichen Verwaltungen einen deutlich besseren Bürgerservice kosteneffizienter und schneller erbringen.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Bandbreitenbedarf im privaten wie auch gewerblichen Sektor rapide steigt. Galten vor wenigen Jahren Bandbreiten mit 16 Mbit/s noch als gut, werden heute bereits 50 Mbit/s als Mindeststandard gefordert. In absehbarer Zeit werden auch 100 Mbit/s nicht mehr genügen. Der Upload spielt dabei eine immer größere Rolle. Intelligente Systemsteuerungen, vernetzte Dienste und Anwendungen halten Einzug im gewerblichen wie im privaten Bereich und erfordern symmetrische Verbindungen. Industrie 4.0 ist nur ein Beispiel dafür. Langfristig zukunftsfähig sind deshalb nur glasfaserbasierte symmetrische Breitbandanschlüsse. Mittelfristiges Ziel muss es deshalb sein, jedes Gebäude an Glasfaser anzuschließen (FTTB = fiber to the building).