Für Kommunen

Für die Ausgestaltung von Komm.Pakt.Net waren verschiedene Grundüberlegungen maßgebend. Jeder Landkreis, jede Stadt und jede Gemeinde soll Beteiligter bzw. Beteiligte sein. Im Ausnahmefall kann auch ein Landkreis für die Städte und Gemeinden in seinem Gebiet Beteiligter werden. Damit haben alle direkten Zugang zu den Leistungen von Komm.Pakt.Net.

Vorgesehen ist eine schlanke und kostengünstige Organisation. Die Initiativen sollen vorrangig von den Städten und Gemeinden ausgehen und durch die Landkreise koordiniert werden.

Jede Kommune kann dort „abgeholt“ werden, wo sie steht und wird entsprechend ihrem Wunsch und Bedarf weiterentwickelt. Die Ausbaugeschwindigkeit bestimmt jede Kommune selbst. Aufgrund der heterogenen Ausbauverhältnisse, der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der Kommunen und der verschiedenen Bedürfnisse muss die Aufgabenverteilung zwischen Kommunen und interkommunalem Verbund flexibel sein. Der interkommunale Verbund stellt ein modulares Leistungsangebot zu Verfügung, welches vergleichbar zu einem „Baukastensystem“ abgerufen werden kann. Die errichteten Netze werden von den Kommunen zur Verwaltung und Verpachtung auf Komm.Pakt.Net übertragen. Die generierten Pachterlöse werden auf die beteiligten Kommunen rückverteilt. Die Verteilungsschlüssel hierfür werden mit den Beteiligten für jedes Netz festgelegt.

 

 

Bei der Vorbereitung sowie der Begleitung des Breitbandausbaus bzw. -betriebs ergeben sich Synergieeffekte, die sich alle Beteiligten zu Nutze machen können. So lässt sich der Breitbandausbau einfacher, schneller und sinnvoller gemeinsam vorantreiben.

 

 

Ihre Vorteile in Stichpunkten

  • Rahmen- und Musterverträge für juristische und andere Beratung, Ausschreibungen, Planungen und Bauleistungen, sowie Material- und Ausbaukonzepte
  • Kleinteiligkeiten im Prozess werden durch den Zusammenschluss überwunden
  • entstehende Fixkosten können auf alle umgelegt werden
  • Statuserhebung und Zusammenführung des Geoinformationssystems (GIS)
  • Workshops für GIS, Planung, Bau, etc.
  • Vorbereitung von Leistungsverzeichnissen (LV)
  • kompetente Fördermittelberatung (Checklisten und Leitfaden für Förderanträge)
  • Erstellung von Grundstückseigentümererklärungen (GEE) für den FTTB-Ausbau (fibre to the building)
  • Organisation von Veranstaltungen und Teilnahme an wichtigen Breitbandveranstaltungen von verschiedenen Kooperationspartnern, z.B. Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz  (MLR), Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung  (LGL), Verband kommunaler Unternehmen (VKU), Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) , Bundesnetzagentur (BNetzA), etc.
  • Empfehlungen zur Verteilung der Backboneausbaukosten
  • einheitliche Konzepte und Planungen über den gesamten Landkreis, bzw. das Verwaltungsgebiet von Komm.Pakt.Net sichern ein durchgängiges Glasfasernetz