Bei der Anbindung zwischen dem Multifunktionsgehäuse (MFG) und dem dazugehöriger Kabelverzweiger (KVz), werden zwei Kabelschutzrohre mit dem Rohrtyp DA 75 verlegt. Das jeweilige Rohrende wird nicht in den KVz geführt, sondern direkt davor abgelegt und mit Endkappen gegen Verschmutzung versehen.
Sollte der Abstand vom dem Multifunktionsgehäuse zu der Zähleranschlusssäule kleiner als 5 m sein, muss ein Erdungskabel „NYY-J 1 x 16 mm²“ mitverlegt und vom Potentialausgleich MFG zum bestehenden KVz mit einer Überlänge von 3 m abgelegt werden. Wird festgestellt, dass der Abstand zwischen dem Multifunktionsgehäuse und der Zähleranschlusssäule größer als 5 m ist und somit laut VDE keine gleichzeitige Berührung zwischen zwei Gehäusen stattfinden kann, muss kein weiterer Potentialausgleich vorgesehen werden.
In das DA 75 Kabelschutzrohr wird das Kupferkabel (Kollokationskabel) eingezogen. Falls mehrere Kabel einggezogen werden müssen, sind weitere Leerrohre einzuplanen.
Die Kabellänge zwischen Kabelverzweiger (KVz) und Multifunktionsgehäuse (MFG) darf nicht mehr als 150 m betragen.
Bei einem Abstand bis 100 m muss ein Verbindungskabel A-2Y(L) 100 x 2 x 0,6 St VII Bd verwendet werden.
Bei einem Abstand größer als 100 m muss ein A-2Y(L) 100 x 2 x 0,8 St VII Bd verwendet werden.
Der Abstand zwischen dem Kabelverzweiger (KVz) und dem Multifunktionsgehäuse (MFG) sollte so gering wie möglich sein. Sollte der Abstand mehr als 150 m betragen, muss für die Anbindung ein neues Multifunktionsgehäuse (MFG) eingeplant werden. Hierzu sollten dennoch die möglichen Anbindungen mit dem Netzbetreiber besprochen werden. Es gilt immer die Vorschrift, dass der Netzbetreiber mindestens 50 Mbit/s beim Kunden zu gewährleisten hat (entsprechende Flächendeckung nach der aktuell gültigen VwV Breitbandförderung). Im Zweifel wird immer ein MFG neben einem KVz der Telekom gestellt. Ist nicht gewährleistet, dass mindestens 50 Mbit/s technisch möglich sind, ist ein FTTB-Ausbau für die entsprechenden Gebäude bei einer flächendeckenden Versorgung gem. der aktuell gültigen VwV Breitbandförderung oder Bundesförderung vorzusehen. Dies muss individuell mit der Kommune und der Förderstellle besprochen werden (Stichwort Überlange TAL Längen).

Bei der Anbindung zwischen dem Multifunktionsgehäuse (MFG) und dem dazugehöriger Kabelverzweiger (KVz), werden zwei Kabelschutzrohre mit dem Rohrtyp DA 75 verlegt. Das jeweilige Rohrende wird nicht in den KVz geführt, sondern direkt davor abgelegt und mit Endkappen gegen Verschmutzung versehen.
Sollte der Abstand vom dem Multifunktionsgehäuse zu der Zähleranschlusssäule kleiner als 5 m sein, muss ein Erdungskabel „NYY-J 1 x 16 mm²“ mitverlegt und vom Potentialausgleich MFG zum bestehenden KVz mit einer Überlänge von 3 m abgelegt werden. Wird festgestellt, dass der Abstand zwischen dem Multifunktionsgehäuse und der Zähleranschlusssäule größer als 5 m ist und somit laut VDE keine gleichzeitige Berührung zwischen zwei Gehäusen stattfinden kann, muss kein weiterer Potentialausgleich vorgesehen werden.
In das DA 75 Kabelschutzrohr wird das Kupferkabel (Kollokationskabel) eingezogen. Falls mehrere Kabel einggezogen werden müssen, sind weitere Leerrohre einzuplanen.
Die Kabellänge zwischen Kabelverzweiger (KVz) und Multifunktionsgehäuse (MFG) darf nicht mehr als 150 m betragen.
Bei einem Abstand bis 100 m muss ein Verbindungskabel A-2Y(L) 100 x 2 x 0,6 St VII Bd verwendet werden.
Bei einem Abstand größer als 100 m muss ein A-2Y(L) 100 x 2 x 0,8 St VII Bd verwendet werden.
Der Abstand zwischen dem Kabelverzweiger (KVz) und dem Multifunktionsgehäuse (MFG) sollte so gering wie möglich sein. Sollte der Abstand mehr als 150 m betragen, muss für die Anbindung ein neues Multifunktionsgehäuse (MFG) eingeplant werden. Hierzu sollten dennoch die möglichen Anbindungen mit dem Netzbetreiber besprochen werden. Es gilt immer die Vorschrift, dass der Netzbetreiber mindestens 50 Mbit/s beim Kunden zu gewährleisten hat (entsprechende Flächendeckung nach der aktuell gültigen VwV Breitbandförderung). Im Zweifel wird immer ein MFG neben einem KVz der Telekom gestellt. Ist nicht gewährleistet, dass mindestens 50 Mbit/s technisch möglich sind, ist ein FTTB-Ausbau für die entsprechenden Gebäude bei einer flächendeckenden Versorgung gem. der aktuell gültigen VwV Breitbandförderung oder Bundesförderung vorzusehen. Dies muss individuell mit der Kommune und der Förderstellle besprochen werden (Stichwort Überlange TAL Längen).